Das Grundtvig-Programm finanziert Aktivitäten auf lokaler Ebene. Es konzentriert sich auf die Lehr- und Lernbedürfnisse von Menschen in der Erwachsenenbildung und in alternativen Bildungsgängen sowie auf die Einrichtungen und Organisationen, die derartige Leistungen erbringen. Eine solche Unterstützung für lebenslanges Lernen und Mobilität leistet auch einen Beitrag zum Umgang mit der Alterung der Bevölkerung in Europa.
Weitere Informationen auf der Website der Europäischen Kommission.
Jonglieren Lehren und Lernen – Entwicklung, Überprüfung und Anpassung von Lehrmethoden.
Koordinator:
Hungarian Juggling Associaton (Ungarn)
Partnerorganisationen:
- Circulum – Berliner Einrad- und Jonglierverein e.V. (Deutschland)
- Associación Valenciana de Circ (Spanien)
Das Projekt „Jonglieren Lehren und Lernen – Entwicklung, Überprüfung und Anpassung von Lehrmethoden“ ist eine internationale Kooperation von Jongliervereinen aus Ungarn, Spanien und Deutschland. Das Projekt befasst sich mit den Themen Lehren und Lernen. und zielt darauf, Methoden und Erfahrungen europaweit weiterzuentwickeln.
Die beteiligten Organisationen planen, im Projektzeitraum von zwei Jahren mindestens 40 Mobilitäten durchzuführen.
Ziele sind unter anderem:
- Die Zusammenstellung einer Sammlung von Lehrmethoden durch eine Lernpartnerschaft interessierter Jongleure. Diese soll dauerhaft an neue Entwicklungen der Jonglierszene angepasst werden. Diese Initiative soll innerhalb und außerhalb der Jonglierszene bekannt gemacht werden und das Jonglieren für alle Interessierten zugänglich machen.
- Nach Ende des Programmes werden die teilnehmenden Organisationen Workshops für Profis und Amateure organisieren.
Die Jonglage ermöglicht lebenslanges Lernen: Sie ist nicht nur eine Zirkuskunst, sondern ist auch eine Bewegungskunst, welche die Koordination und Geschicklichkeit verbessert undKörpergefühl und Selbstwahrnehmung fördert.
Zur Erfassung der Lehrmethoden werden die individuellen Erfahrungen von Jongleuren gesammelt, darunter sportlich wie künstlerisch orientierte Profis und Amateure. Diese Jongleure sollen auf den jährlich stattfindenden 3-tägigen Jongliertreffen angesprochen werden. Zudem sollen Workshops für 20-50 Teilnehmer organisiert werden, in denen die Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen können. Die Zusammenarbeit zwischen den Lehrenden soll verbessert werden, um den langfristigen Austausch von Ideen zu fördern.
Das Projekt fühlt sich besonders den Zielen Entwicklung, Zusammenarbeit, Gleichheit, Toleranz und Freiheit verpflichtet.
Magyar Zsonglőr Egyesület /Ungarische Jonglierverein/ - (Budapest-H)
Die "Magyar Zsonglőr Egyesület" wurde im Jahr 2000 als ehrenamtlich geführter Verein gegründet. Die zahlreichen Mitglieder - sowohl Hobbyjongleure als auch professionelle Artisten aus ganz Ungarn - werden auf verschiedenste Weise unterstützt. Die Hauptaktivitäten konzentrieren sich auf die Bereiche: Organisation von Trainingsmöglichkeiten für Mitglieder und weitere Artisten, Betreuung eine rHomepage (www.zsonglor.hu) mit Informationen und Austauschmöglichkeiten und die Organisation der jährlich stattfindenden internationalen Convention.
Circulum eV (Berlin- D)
Circulum ist einer der größen Jongliervereine Deutschlands. Gegründet 1998 von einigen Jongleuren, die auf der Suche nach neuen Trainingsmöglichkeiten waren, hat der Verein mittlerweile etwa 100 aktive Mitglieder. Der Schwerpunkt ist das Jonglieren, doch eine bedeutender Anteil sind Einradfahrer, darunter einige Einradhockey-Spieler. Der Verein und seine Mitglieder sind national wie international aktiv und gut vernetzt und sind Anlaufpunkt und Ansprechpartner für Jongleure aus allen Teilen der Welt, die nach Berlin kommen um Freunde zu treffen und die lebhafte Jonglierszene zu erleben.
Associació Valenciana de Circ (Valencia-E)
Die AVC entstand im Januar 2004 mit dem Ziel, Aktivitäten zur Verbreitung und Weiterentwicklung der Kleinkunst und moderner Zirkusformen zu entwickeln und zu fördern sowie die Interessen von Künstlern zu vertreten. Über die Website www.espaidecirc.com werden Informationen ausgetauscht und es wurden Räumlichkeiten zum Trainieren und für Präsentationen geschaffen: der „Espai de Circ“. > Die Ziele des Vereins werden in Arbeitsgruppen und durch einen Koordinator präzisiert und umgesetzt.
Der erste „Espai de Circ“ wurde 2004 eröffnet und aufgrund des Abrisses des Gebäudes (Adresse: Calle Goya, Nú.5) im April 2008 geschlossen. Der neue „Espai de Circ“ wurde im Juni 2009 in Alboraia, einer Stadt im Norden von Valencia, eröffnet und steht nun als Übungsraum und zur Präsentation der verschiedenen Arten der Zirkuskünste zur Verfügung.










